Montag, den 24. Januar 2011 um 16:41 Uhr
Geschrieben von: www.24h-Koeln.de
„Wir sind natürlich überglücklich, müssen aber auch eingestehen, dass unsere Gegner uns einen harten Kampf geliefert haben. Das war mit Sicherheit die spannendste Ausgabe des Rennens in den vergangenen Jahren“, zeigt sich Teamchef Oliver Reyle nach der Zieldurchfahrt beim Kart-Klassiker im Kartcenter Cologne begeistert. „Vor allem als es in die Nacht ging, haben wir stellenweise gegen drei Gegner um die Spitze kämpfen müssen, am Ende konnten wir uns dann schließlich durchsetzten und den Sieg in trockene Tücher bringen. Kompliment an mein Team, an unsere Gegner und nicht zuletzt an die Crew des Kartcenter Cologne, für die perfekt organisierte Veranstaltung.“
Fünf Runden hinter der Siegermannschaft sicherte sich das Team Mr.T-Shirt den zweiten Platz. „Natürlich ist es schöner wenn man gewinnt, aber bei der enormen Leistungsdichte hier in Köln brauchen wir uns mit diesem Ergebnis nicht zu verstecken“, so Thommy Perschaman, der Teammanager. „Das was Schwerstarbeit, die allerdings eine Menge Spaß gemacht hat.“
Das sieht auch Manfred Schlösser, seines Zeichens Teamchef der drittplazierten Mannschaft H&R HBDL by ATB. „Guter Motorsport macht immer Freude und davon gab es an diesem Wochenende reichlich. Wir hatten einen Podestplatz angepeilt und dieses Ziel ist erreicht. Die große Feier wird es heute aber wohl nicht mehr geben, dazu sind wir einfach alle zu Platt.“
Auf Rang vier beendet Bonn Race reloaded das 24h Race of Cologne und wird zur Überraschungsmannschaft des Wochenendes. „Unglaublich, bis zum frühen Morgen konnten wir als kleines Privat-Team im Konzert der Großen mitspielen und wäre uns nicht ein dummer Fehler unterlaufen, wäre sogar das Podium möglich gewesen. Dennoch, wir haben allen Grund zu feiern“, kommentiert Teamchef Peter Sieger das Top-Ergebnis.
Ausschließlich von allen Teams gelobt wurden die gute Vorbereitung und vor allem die Zuverlässigkeit der eingesetzten Renngeräte. „Während der gesamten Veranstaltung gab es nicht ein technisches Problem zu vermelden, die Technik hat einmal mehr perfekt funktioniert“, zieht Rennleiter Günter Aberer Bilanz. Ein Fakt, der besondere Bedeutung gewinnt, wenn man sicht die Wegstrecke vor Augen führt, die von den zwölf Teams im Verlauf des 24h Rennen von Köln zurückgelegt wurde. Insgesamt drehte das Siegerteam 3294 Runden und sorgte damit für einen neuen Distanz-Rekord beim 24h Race of Cologne.
Die knapp 5.000 Motorsportfans und Besucher, die im Verlauf des Wochenendes das Rennen besuchten, haben einen packenden und vor allem fairen Wettkampf der rund 140 Piloten erlebt und dürften auch 2012 wieder dabei sein, wenn es wieder heißt – Die Motorsportsaison beginnt in Köln-Rodenkirchen.