Sonntag, den 28. August 2011 um 00:24 Uhr
Geschrieben von: Lena Wirz
Der Siebte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, war wieder mal aufregend, spannend und voller Action: Zum ersten mal in der VLN-Geschichte schaffte es ein Team mit einem frontgetriebenen Fahrzeug die schnellste Trainingszeit zu fahren. Frank Biela, Christian Hohenadel und Michael Ammermüller von Raeder Motorsport sicherten sich im Audi TT RS die Pole-Position mit einer Zeit von 8:55.226 Minuten und beendeten das Rennen mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg.
Auf noch feuchter Piste entbrannte nach dem Start pünktlich um 12:00 Uhr der Kampf um den Sieg und damit um die wertvollen Punkte für den Seriensieger. Doch die Pole-Sitter Frank Biela, Christian Hohenadel und Michael Ammermüller konnten ihre Position gegen die Konkurrenz nicht lange verteidigen und lagen nach der ersten Runde auf dem sechsten Gesamtrang, während Marc Lieb im Porsche 911 GT3 R des Manthey Teams vorerst in Führung ging. Innerhalb des Rennens gab es immer wieder wechselnde Positionen an der Spitze.
Doch Anfang der zweiten Rennhälfte kristallisierten sich vier Teams heraus, die den Tagessieg ausfahren würden: Marc Lieb, Lucas Luhr und Arno Klasen im Manthey-GT3-Porsche, Frank Biela, Christian Hohenadel und Michael Ammermüller im Audi TT RS, Christopher Haase, Christopher Mies und Luca Ludwig im Audi R8 LMS sowie Michael Zehe, Hubert Haupt, Klaus Rader und Marco Schelp im SLS AMG GT3 von Rowe Racing. Während das Trio im Manthey-Porsche seinen Vorsprung vor Biela / Hohenadel und Ammermüller immer weiter ausbaute, blieb trotzdem der Audi TT RS mit einer Rundenzeit von 8:32.673 das schnellste Auto im Feld. Gegen 16:30 Uhr dann das bittere Aus für das Manthey-Team, wegen eines Unfalls im Bereich Bergwerk schieden Lucas Luhr, Marc Lieb und Arno Klasen aus. Somit führten Biela / Hohenadel und Ammermüller im Audi TT RS mit einem Vorsprung von 1:21.383 Minuten auf die Markenkollegen Haase / Mies und Ludwig im Audi R8 LMS des Teams ABT Sportsline. Auch nachdem der Lauf rund 10 Minuten vor Rennende abgebrochen wurde, konnten beide Teams ihre Positionen verteidigen. Auf Platz drei fuhren Pedro Lamy und Marko Hartung im BMW Z4 GT3 von Schubert Motorsport.
Nachdem in den vergangenen Rennen jeweils ein anderes Team siegte, gewann nun wieder ein neuer Kandidat. Die Frage nach dem Seriensieger bleibt somit weiterhin offen.